Für die Helaba ist beim Future Summit 2026 in Frankfurt ein Artwork auf fünf Leinwänden entstanden. Den Hintergrund malten Vorbeigehende spontan mit, darauf kam der HELABA-Schriftzug als dreidimensional wirkende Ballon-Buchstaben. Aufgehängt wurden die Werke im Atrium.
Die Aufgabe
Auf einem Summit läuft ein volles Programm, und niemand hat einen Workshop-Slot im Kalender. Wer dort etwas Kreatives will, muss es so bauen, dass Teilnahme nichts kostet: keine Anmeldung, keine feste Zeit, kein Verpflichtungsgefühl.
Gleichzeitig sollte am Ende kein Bastelergebnis stehen, sondern ein Artwork, das im Atrium eines Kongresses bestehen kann. Zwei Ansprüche, die sich normalerweise widersprechen: offen für alle, und trotzdem präzise genug für eine Markenfläche.
Die Umsetzung
Wir haben die Aufgabe in zwei Ebenen geteilt. Zuerst entstand der Hintergrund auf fünf Leinwänden als Walk-in-Action-Painting: Wer vorbeikam und Lust hatte, machte mit, ohne Anmeldung und ohne Vorkenntnisse.
Darauf kam der HELABA-Schriftzug, und zwar als dreidimensional wirkende Ballon-Buchstaben. Jeder Buchstabe entstand in sieben Teilen, die nacheinander über kleine Schablonen gesprüht wurden. Erst diese Schichtung erzeugt die Plastizität, die eine einzelne Schablone nie hinbekommt. Die Buchstaben wurden gemeinsam aufgesprüht, nachdem der Hintergrund stand.
Das Ergebnis
Die fünf Leinwände wurden im Atrium aufgehängt, per Scherenbühne. Dazu kam die gesprühte Botschaft MITEINANDER MEHR MÖGLICH MACHEN über die Bilder.
Für dich als Planerin ist die Hängung der eigentliche Clou. Ein Artwork, das nach dem Event abtransportiert wird, ist ein Andenken. Ein Artwork, das noch während der Veranstaltung an der Wand hängt, wird zur Kulisse für alles, was danach im Raum passiert, inklusive jedes Fotos, das jemand vom Summit macht. Der Aufwand dafür ist eine Zeile im Ablaufplan und ein Hebegerät, nicht mehr.
Eckdaten des Projekts
- Stadt
- Frankfurt am Main
- Anlass
- Future Summit 2026, Messe- und Summit-Beteiligung
- Format
- Walk-in-Action-Painting plus Schablonen-Graffiti
- Umfang
- 5 Leinwände
- Technik
- Ballon-Buchstaben, je Buchstabe in 7 Schablonenteilen
- Reihenfolge
- erst der Hintergrund, dann gemeinsam die Buchstaben
- Was blieb
- Hängung im Atrium, dazu die Botschaft MITEINANDER MEHR MÖGLICH MACHEN
- Dauer
- 2 bis 3 Stunden, flexibel
Häufige Fragen zu diesem Projekt
Wie entsteht ein 3D-Effekt mit Spraydosen?
Durch Schichtung, nicht durch eine einzelne Schablone. Beim Helaba-Artwork für den Future Summit entstand jeder Buchstabe des Schriftzugs in sieben Teilen, die nacheinander über kleine Schablonen gesprüht wurden. Erst diese sieben Lagen ergeben die Plastizität der Ballon-Buchstaben.
Das erklärt auch, warum so ein Schriftzug länger dauert als er aussieht. Eine flache Schablone ist in Minuten durch, eine plastische Form braucht pro Buchstabe sieben saubere Durchgänge in der richtigen Reihenfolge, weil jede Lage auf der vorherigen sitzt. Für deine Planung heißt das: Ein Markenschriftzug in dieser Qualität ist ein eigener Arbeitsblock im Ablauf, kein Nebenprodukt des Nachmittags. Bei Helaba lief er deshalb erst, nachdem der Hintergrund auf allen fünf Leinwänden stand, und wurde dann gemeinsam aufgesprüht.
Was ist ein Walk-in-Format auf einer Messe?
Eines, bei dem niemand sich anmeldet und trotzdem alle mitmachen können. Beim Future Summit malten Vorbeigehende den Hintergrund der fünf Helaba-Leinwände spontan mit, ohne Slot im Programm und ohne Vorkenntnisse.
Der Unterschied zu einer Mitmach-Station mit eigenen Einzelflächen liegt im Ergebnis. Wer eine eigene kleine Fläche bekommt, nimmt am Ende sein eigenes Werk mit. Wer an einer gemeinsamen Leinwand arbeitet, hinterlässt einen Anteil an etwas, das größer ist als er selbst. Praktisch brauchst du dafür nur eines: eine Fläche im Laufweg, an der man stehen bleiben kann, ohne den Verkehr zu blockieren. Für Action Painting planen wir Gruppen von 15 bis 500 Personen, drinnen wie draußen.
Kann das fertige Werk dauerhaft beim Kunden hängen?
Bei Helaba hing es schon während der Veranstaltung. Die fünf Leinwände wurden per Scherenbühne im Atrium des Future Summit aufgehängt, ergänzt um die gesprühte Botschaft MITEINANDER MEHR MÖGLICH MACHEN über den Bildern.
Das ist etwas anderes, als ein Werk nach dem Event in ein Büro zu hängen. Im Eventraum selbst wird es zur Kulisse für den Rest der Veranstaltung: für Gespräche, für Bühnenbilder, für jedes Foto, das jemand vom Summit macht. Wenn du so etwas willst, klärst du zwei Dinge vorab mit der Location, nämlich ob eine Hängung erlaubt ist und ob ein Hebegerät auf die Fläche darf.


