Milchindustrie-Verband e. V.

Graffiti als Kultur­programm der Jahres­tagung

  • Berlin, Lichtenberg
  • Wellenwerk
  • Graffiti-Workshop
Bus-Seite über die volle Länge besprüht: in der Mitte MILK in großen silbernen Bubble-Letters mit schwarzer Kontur, rechts daneben BUZZ in schwarz-weißer Schrift, dahinter Farbfelder in Rot, Pink und Violett

Zur Jahrestagung des Milchindustrie-Verbands gehört ein Kulturprogramm. Dafür stand an einem Nachmittag im Wellenwerk Berlin ein Reisebus bereit, und die Tagungsgesellschaft griff selbst zur Sprühdose. Das Motto brachte der Verband mit: Milk Buzz.

Die Aufgabe

Ein Kulturprogramm hat auf einer Jahrestagung eine undankbare Position. Es steht zwischen Fachblöcken, es soll die Gäste miteinander ins Gespräch bringen, und es trifft auf Leute, die seit dem Morgen zugehört haben.

Bei einem Verband kommt etwas dazu, das ein Firmen-Teamevent nicht hat: Im Saal sitzen keine Kolleginnen und Kollegen, sondern Menschen aus verschiedenen Mitgliedsunternehmen. Ein Programmpunkt, der ein eingespieltes Team belohnt oder Vorwissen voraussetzt, geht unter dieser Voraussetzung zuverlässig schief.

Die Umsetzung

Der Nachmittag lief um ein einziges gemeinsames Objekt: einen Reisebus, den alle zusammen besprühen. Genau das löst das Problem aus dem vorigen Absatz. Ein Bus ist lang genug, dass viele Hände gleichzeitig arbeiten, ohne sich abstimmen zu müssen, und er hat keine schlechten Plätze. Es gibt also nichts zu verteilen und niemanden einzuteilen, was bei einer Gesellschaft hilft, die sich untereinander kaum kennt.

Das Motiv musste nicht erst gefunden werden, denn das Motto kam vom Verband selbst: Milk Buzz. Damit war die zäheste Frage jedes Kreativformats beantwortet, bevor sie gestellt wurde. Gesprüht haben die Gäste selbst, angeleitet von Luca.

Das Ergebnis

Am Ende trägt der Bus über die volle Länge ein Bild: in der Mitte MILK in großen silbernen Bubble-Letters, rechts daneben BUZZ, davor und dahinter Farbfelder in Rot, Pink, Orange und Violett. Das ist der Teil, den man fotografieren kann.

Der andere Teil steht in der Google-Rezension, die der Verband danach geschrieben hat, und für die Planung eines Kulturprogramms ist er der wichtigere. Wir zitieren sie hier vollständig und unverändert, weil sie den Nachmittag genauer beschreibt, als wir es aus unserer Perspektive könnten.

🎨 Kreativität trifft Milch! 🥛💥
Im Rahmen unseres Kulturprogramms der Jahrestagung des Milchindustrie-Verbands durften wir beim Graffiti-Workshop im Wellenwerk Berlin GmbH Berlin selbst zur Sprühdose greifen. Das Motto: „Milk on Buzz" – und der Name war Programm!

Unter der Anleitung von Luca von Brain2Canvas haben wir gelernt, wie viel Technik, Gefühl und Spaß in dieser Kunstform steckt. Mit seinen Tipps & Tricks entstand ein tolles Werk – und vor allem: eine Menge gute Laune.

Ein großes Dankeschön an alle, die diesen inspirierenden Nachmittag möglich gemacht haben – und natürlich an Luca für die kreative Energie! 🙌

Milchindustrie-Verband e. V. · Google-Rezension, 5 von 5 Sternen

Eckdaten des Projekts

Stadt
Berlin
Stadtteil
Lichtenberg
Location
Wellenwerk
Anlass
Kulturprogramm der Jahrestagung des Milchindustrie-Verbands
Format
Graffiti-Workshop, ausgeführt als Paint the Bus
Motto
Milk Buzz
Tageszeit
Nachmittag
Anleitung
Luca von Brain2Canvas

Häufige Fragen zu diesem Projekt

Passt ein Graffiti-Workshop als Kulturprogramm in eine Verbands-Jahrestagung?

Ja, und der Milchindustrie-Verband hat genau das gemacht: Der Graffiti-Workshop im Wellenwerk Berlin war das Kulturprogramm seiner Jahrestagung, an einem Nachmittag, mit dem Verbandsmotto Milk Buzz als Motiv auf einem Bus.

Der Unterschied zu einem Firmen-Teamevent liegt nicht im Ablauf, sondern in der Tagesordnung drumherum. Ein Kulturprogramm hat einen festen Platz zwischen zwei Fachblöcken und muss genau dort funktionieren: ohne lange Anmoderation, ohne dass jemand vorher etwas gelesen haben muss, und mit einem Ende, das sich ansagen lässt. Ein Objekt, an dem alle gleichzeitig arbeiten, erfüllt das leichter als ein Programm mit Runden und Zwischenständen. Wer eine Jahrestagung plant, sucht im Angebot deshalb zuerst die Zeile, wie viele Leute parallel Hand anlegen können, nicht die Zeile mit der Dauer.

Funktioniert das auch mit Gästen, die sich nur einmal im Jahr sehen?

Ja. Auf einer Jahrestagung stehen Menschen aus verschiedenen Mitgliedsunternehmen nebeneinander und nicht ein eingespieltes Team. Beim Milchindustrie-Verband haben die Gäste selbst zur Sprühdose gegriffen, angeleitet von Luca; Vorkenntnisse setzt das Format nicht voraus.

Das ist der Grund, warum hier ein gemeinsames Objekt besser trägt als ein Gruppenwettbewerb. Wettbewerbe belohnen Teams, die sich kennen, und machen aus einer Tagungsgesellschaft in zehn Minuten Gewinner und Verlierer. An einem Bus gibt es diese Sortierung nicht: Es gibt nur Flächen, und wer neben wem steht, entscheidet sich von selbst. Für die Planung heißt das, dass die Zusammensetzung der Gäste vorher nicht bekannt sein muss. Das schätzt man erst, wenn die Teilnehmerliste zwei Tage vor der Tagung noch wächst.