Warum Street Art in Hamburg?
Street Art in Hamburg hängt nicht in einer Galerie, sondern an Hauswänden, Brandmauern und Bahnhofsfassaden, mitten im Alltag. Wer weiß, wo man hinschaut, findet auf einer Strecke durch drei Viertel Wandbilder, die seit Jahren dort stehen und die die meisten Passanten trotzdem übersehen.
Die Spots: Schanze, St. Pauli, Ottensen und Altona
Hallenbad St. Pauli. Die Fassade des Hallenbads St. Pauli tragen Rebelzer und Ismilealot, ein Wandbild, das jeder sieht, der am Bad vorbeikommt, ohne dass die meisten wissen, wer dahintersteckt.
The Great Wave of Ottensen. In Ottensen zeigt ein Mural die Welle nach Hokusai, eine der bekanntesten Bildideen der Kunstgeschichte, neu auf eine Hauswand übertragen.
GOLIF x Hamburg 25. GOLIF hat eine rund 200 Quadratmeter große Wand gestaltet, eine der größten zusammenhängenden Flächen auf der Strecke.
FrauenFreiluftGalerie, Altona. Diese Galerie zeigt Hafenarbeiterinnen über eine ganze Hauswand verteilt, ein Motiv, das die Arbeitsgeschichte des Hamburger Hafens sichtbar macht statt nur zu dekorieren.
Feuerlöscher-Tags, Sternschanze. Eine weiße Fläche in der Sternschanze wurde mit einem umfunktionierten Feuerlöscher gesprüht, gefüllt mit Farbe statt Löschmittel, zu erkennen an den langen Farbläufern bis zum Gehweg. Darauf liegen schwarze Gesichter, jedes aus einer einzigen durchgezogenen Linie gemalt. Wer dahintersteckt, ist nicht überliefert.
Unterwegs: Sternschanze und Schulterblatt. Zwischen den Wandbildern liegen zwei Stationen mit eigener Geschichte, auch wenn sie selbst keine Street Art sind: die Jugendstil-Fassade der Station Sternschanze von 1911 und das Schulterblatt, benannt nach einem Walschulterblatt, das um 1700 als Wirtshausschild dort hing, mit seinen A|H-Grenzsteinen zwischen dem alten Altona und Hamburg.
Was erwartet Teams bei einer geführten Street-Art-Tour?
Die Tour läuft app-geführt: Euer Team öffnet die Urban-Passport-App, die zeigt die erste Station. Ihr geht zur Wand, das Motiv ist wirklich dort im Stadtraum zu sehen, kein Bild davon. An der Station löst euer Team eine Aufgabe zum jeweiligen Motiv, dann zeigt die App die nächste Station. Es gibt keinen Ablaufplan und keine Uhr, das Tempo bestimmt ihr selbst. Self-guided ist der Standard, eine geführte Variante mit Guide läuft auf Anfrage.
Für wen eignet sich das Format?
Die Route eignet sich für 3 bis 1.000 Personen, aufgeteilt in Kleingruppen, und dauert zwei bis drei Stunden. Der Preis beginnt bei 35 € pro Person, netto, und fällt mit wachsender Gruppe; ab 251 Personen erstellt Brain2Canvas ein individuelles Angebot. TUI Cruises hat das Format bereits mit 25 Personen in Hamburg durchgeführt.
Legal und öffentlich zugänglich
Alle sechs Spots liegen im öffentlichen Stadtraum, frei zugänglich, ohne Eintritt und ohne Anmeldung. Die App führt euer Team an die Fläche, den Rest bestimmt ihr selbst: wo ihr länger bleibt, wo ihr weitergeht.
Lieber selbst sprühen als laufen?
Wer nach der Tour selbst an eine Wand malen will statt nur hinzugehen, kombiniert sie mit dem Graffiti-Workshop Hamburg, für den Workshop-Staffelpreis plus 35 € pro Person netto. Einen Überblick über alle Formate bietet die Übersicht aller Team Events in Hamburg.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Spots umfasst die Street-Art-Tour in Hamburg? Die feste Hamburg-Route führt durch St. Pauli und die Schanze, vorbei an Werken wie dem Wandbild am Hallenbad St. Pauli, der Great Wave of Ottensen und GOLIF x Hamburg 25, dazwischen liegen zwei historische Stationen.
Muss ich Kunstgeschichte kennen, um die Tour zu verstehen? Nein. Die App fragt an jeder Station etwas zu dem, was tatsächlich vor euch hängt, eine Farbe, eine Technik, ein Detail. Vorwissen braucht ihr dafür nicht.
Läuft die Tour bei Regen? Ja. Die Wände stehen draußen, egal bei welchem Wetter. Weil sich eure Gruppe selbst taktet, könnt ihr kurz unterstellen und weitergehen, sobald es wieder passt.
Für wie viele Personen eignet sich die Tour? Für 3 bis 1.000 Personen, aufgeteilt in Kleingruppen. Es gibt keine Untergrenze und keine feste Obergrenze.
Was kostet eine Street-Art-Tour in Hamburg? Ab 35 € pro Person, netto. Der Preis pro Kopf fällt mit der Gruppengröße, ab 251 Personen gibt es ein individuelles Angebot.
Route läuft schon fertig durch St. Pauli und die Schanze. Street-Art-Tour Hamburg anfragen, Antwort binnen 24 Stunden.
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