Wefox brauchte für den Summer Jam im Zenner am Treptower Park ein Programmpunkt, bei dem Gäste nicht nur zuschauen. Wir brachten eine mobile Graffiti-Wand mit und gaben jedem Gast eine eigene Leinwand zum Mitnehmen.
Die Aufgabe
Ein Sommerfest hat ein Problem, das jeder Planer kennt: Die Bühne läuft, das Buffet läuft, und trotzdem stehen ab neun Uhr alle in denselben drei Grüppchen. Wefox wollte einen Punkt im Abend, an den Gäste von selbst gehen.
Die Vorgabe war ein Programmpunkt, der ohne Anmeldung funktioniert, ohne Vorkenntnisse auskommt und den Abend nicht anhält. Kein Workshop mit Startzeit, sondern etwas, das die ganze Zeit offen steht.
Die Umsetzung
Wir bauten eine mobile Wand auf das Gelände und sprühten darauf ein Wefox-Throw-Up auf eine Berliner U-Bahn. Die Wand kommt bei uns auf den Anhänger, wird vor Ort gestellt und nach dem Event wieder mitgenommen, die Location braucht dafür keine eigene Fläche.
Parallel lag für jeden Gast eine eigene Leinwand bereit. Wer erst zuschauen wollte, schaute zu, wer wollte, griff zur Dose. Nach ein paar Stunden gaben wir die große Wand frei, für geübte Sprüher genauso wie für Leute, die zum ersten Mal eine Cap aufsetzen.
Das Ergebnis
Jede Person ging mit einem eigenen Bild nach Hause, und die Wand war den ganzen Abend als Fotomotiv besetzt.
Für dich als Planerin heißt das: Ein Programmpunkt, der von selbst läuft, der keine Moderation braucht und der am nächsten Tag noch in den Handys der Gäste liegt. Konzept, Material, Crew, Aufbau und Abbau kommen dabei aus einer Hand, du buchst einen Termin und nicht sieben Dienstleister.
Eckdaten des Projekts
- Anlass
- Sommerfest mit Gästen
- Stadt
- Berlin
- Location
- Zenner, Treptower Park
- Format
- Mobile Graffiti-Wand und Live Painting
- Dauer
- 2 bis 3 Stunden, flexibel
- Setting
- Outdoor
- Was blieb
- Eine bemalte Leinwand pro Gast
Häufige Fragen zu diesem Projekt
Was passiert nach dem Fest mit einer Graffiti-Wand auf dem Gelände?
Die Wand geht mit uns, die Bilder bleiben bei den Gästen. Beim Wefox Summer Jam im Zenner am Treptower Park stand eine mobile Graffiti-Wand mit einem Wefox-Throw-Up auf einer Berliner U-Bahn. Sie kam auf dem Anhänger, wurde vor Ort gestellt und nach dem Abend wieder mitgenommen.
Für dich als Planerin ist das der Unterschied zu einer festen Installation. Du verhandelst mit der Location nichts über Wandflächen, du brauchst keine Freigabe für einen bleibenden Eingriff, und niemand muss hinterher etwas zurückbauen oder überstreichen. Bei einer gemieteten Location ist genau dieser Punkt sonst die längste Zeile im Vertrag. Was übrig bleibt, liegt stattdessen bei den Gästen: Jede Person nahm eine eigene bemalte Leinwand mit nach Hause. Ein Programmpunkt, der einen ganzen Abend trägt und am nächsten Morgen spurlos vom Gelände verschwunden ist, gibt dir in der Abstimmung mit dem Betreiber ein Argument, das eine Bühne oder ein Foodtruck nicht liefert.
Lohnt sich so eine Station, wenn nur ein Teil der Gäste mitmacht?
Ja, weil die Wand auch für die arbeitet, die nur zuschauen. Beim Summer Jam war sie den ganzen Abend als Fotomotiv besetzt, auch von Gästen, die nie zur Dose gegriffen haben. Wir haben niemanden eingeteilt und keine Teilnehmerliste geführt.
Das ist die Rechnung, die du vor einem Sommerfest aufmachen musst. Ein Programmpunkt mit Anmeldung erreicht die Leute, die sich anmelden, und die Zahl steht vorher nie fest. Eine Wand, die offen steht, erreicht jeden, der daran vorbeiläuft, und der Rest entscheidet sich am Abend selbst. Wer erst schauen wollte, schaute. Wer wollte, griff zur Dose, und daneben lag für jeden Gast eine eigene Leinwand bereit. Die Station braucht dafür keine Moderation und hält den Ablauf des Abends an keiner Stelle an. Du musst also nicht vorher wissen, wie viele mitmachen, um zu wissen, dass der Punkt sich trägt.
Wann gebt ihr die große Wand für die Gäste frei?
Beim Wefox Summer Jam erst nach ein paar Stunden, als das Throw-Up stand. Bis dahin lief die Wand als Live-Kunst zum Zusehen, danach als Mitmach-Fläche. Keine der beiden Phasen brauchte einen eigenen Slot im Ablaufplan.
Für die Abendplanung ist genau das der Punkt. Die erste Phase zieht Aufmerksamkeit, weil dort jemand arbeitet, dem man beim Arbeiten zusehen kann, und das funktioniert auch bei Gästen, die gerade erst ankommen. Die zweite Phase zieht die Leute, die vorher zugesehen haben und jetzt selbst wollen. Die Übergabe passiert, wenn der Abend so weit ist, nicht wenn ein Zeitplan es vorschreibt. An die freigegebene Wand kamen dann geübte Sprüher genauso wie Leute, die zum ersten Mal eine Cap aufsetzen. Für diesen Programmpunkt reservierst du deshalb keine Uhrzeit in der Agenda, sondern eine Fläche auf dem Gelände, und du musst sie mit keinem anderen Punkt des Abends abstimmen.
- Gestaffelt nach Gruppengröße: 129 / 109 / 99 / 89 / 79 € p. P. netto, zzgl. 19 % MwSt
- ab 9 Personen, Angebot für Unternehmen


