Samsung

Samsung im Wellenwerk: ein großes Mural, sehr feine Artworks, ein Zelt über dem Bus

  • Berlin, Lichtenberg
  • Wellenwerk
  • Live-Painting
Kompletter Bus mit großem SAMSUNG-Schriftzug als Mural in Regenbogenfarben, umgeben von herbstlichen Bäumen im Wellenwerk

Für Samsung haben wir auf einer Mini-Messe im Wellenwerk in Berlin live gearbeitet, vor sehr vielen Sellern. Es entstanden ein großes Mural und sehr detaillierte Artworks. Für die Außendarstellung stand über dem Bus ein Zelt als Wetterschutz.

Die Aufgabe

Auf einer Messe konkurriert jede Fläche mit jeder anderen. Wer dort etwas zeigt, muss innerhalb weniger Sekunden verständlich sein und trotzdem lange genug interessant bleiben, dass jemand stehen bleibt statt weiterzugehen.

Live-Painting löst genau diese Spannung, weil es beides gleichzeitig kann. Aus der Entfernung wirkt die Fläche, aus der Nähe die Handschrift. Dazu kam hier die Außenlage: Ein Teil der Darstellung stand draußen, und draußen ist eine Messe planungstechnisch etwas völlig anderes als drinnen, weil ein einziger Schauer den Aufbau stoppen kann.

Die Umsetzung

Wir haben auf zwei Detailstufen gearbeitet. Ein großes Painting als Mural, das über den ganzen Raum wirkt, und daneben sehr detaillierte Artworks, die erst aus der Nähe ihre Arbeit zeigen.

Diese Kombination ist auf einer Messe kein Zufall, sondern die Antwort auf zwei verschiedene Blickdistanzen. Das Mural holt Leute aus dem Gang, die feinen Arbeiten halten sie fest, wenn sie da sind. Für die Außendarstellung stand über dem Bus ein Zelt, damit der sichtbare Teil unabhängig von den Bedingungen weiterlaufen konnte und niemand vor einer abgebrochenen Fläche stand.

Das Ergebnis

Am Ende standen ein großes Mural und eine Reihe sehr detaillierter Artworks, entstanden vor den Augen der Seller.

Für dich als Planerin ist daran der Aufbau interessanter als das Motiv. Eine Live-Fläche auf einer Messe ist kein Programmpunkt mit Uhrzeit, sondern eine Konstante, die den ganzen Anlass über arbeitet. Sie braucht keine Ansage, keine Bühne und keinen Slot, und sie funktioniert auch dann, wenn der Zeitplan kippt. Was sie braucht, ist eine gesicherte Fläche, und im Außenbereich heißt gesichert eben überdacht.

Eckdaten des Projekts

Stadt
Berlin
Stadtteil
Lichtenberg
Location
Wellenwerk
Anlass
Mini-Messe mit sehr vielen Sellern
Format
Live-Painting, großes Mural und Einzel-Artworks
Außendarstellung
Bus unter einem Zelt als Wetterschutz
Dauer
2 bis 3 Stunden, flexibel

Häufige Fragen zu diesem Projekt

Funktioniert Live-Painting auf einer Messe auch bei schlechtem Wetter?

Wenn der Außenteil überdacht ist, ja. Bei Samsung im Wellenwerk stand für die Außendarstellung ein Zelt über dem Bus, damit der sichtbare Teil unabhängig von den Bedingungen weiterlaufen konnte. Drinnen liefen Mural und Artworks ohnehin ungestört.

Das ist der Unterschied zwischen einem Ausweichplan und einem Aufbau, der die Frage gar nicht erst stellt. Ein Zelt über der Arbeitsfläche kostet in der Planung eine Zeile und entscheidet am Eventtag darüber, ob dein Außenbereich bespielt ist oder leer. Wichtig ist dabei die Reihenfolge: Der Wetterschutz gehört in den Aufbau, nicht in die Krisenentscheidung. Wenn du eine Messe mit Innen- und Außenteil planst, ist das die Zeile, die du im Angebot suchen solltest, bevor über Motive geredet wird. Sie kostet wenig und rettet den Teil der Veranstaltung, den deine Gäste von außen zuerst sehen. Bei Samsung war genau das der Bus.

Wie detailliert kann ein Live-Mural auf einem Event werden?

Detaillierter, als die meisten erwarten, wenn zwei Stufen gleichzeitig geplant sind. Bei Samsung entstanden ein großes Painting als Mural und daneben sehr detaillierte Artworks, jeweils live vor den Sellern auf der Mini-Messe.

Der Grund für diese Aufteilung ist banal und wird trotzdem oft übersehen: Ein Messebesucher sieht deine Fläche zweimal, einmal aus zwanzig Metern und einmal aus einem. Ein Mural gewinnt die erste Distanz, weil es Fläche und Kontrast hat. Fein gearbeitete Einzelstücke gewinnen die zweite, weil sie belohnen, dass jemand näher gekommen ist. Wer nur eine der beiden Stufen plant, verliert entweder die Aufmerksamkeit im Gang oder die Zeit am Stand. Beides zusammen ergibt eine Fläche, die über den ganzen Anlass trägt, statt nach einer Stunde ausgeschaut zu sein. Bei Samsung liefen deshalb Mural und Einzelarbeiten parallel und nicht nacheinander, damit beide Distanzen von Anfang an bedient waren.